Musiktherapie mit hochbegabten (HB) und hochsensitiven (HS) Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

„You may say I’m a dreamer. But I’m not the only one. I hope someday you’ll join us, and the world will be as one.“

~ John Lennon ~

In meiner musiktherapeutischen Praxis in Dülmen habe ich mich auf die therapeutische Arbeit mit hochsensitiven und hochbegabten Menschen spezialisiert. Dem ganzheitlichen Ansatz liegt ein tiefenpsychologisch orientiertes Vorgehen (z.B. freie Improvisation im Rahmen einer therapeutischen Beziehung) in der Kombination mit verhaltenstherapeutischen Maßnahmen (z.B. gezielte Entspannungsverfahren mittels Musik) zugrunde.

Folgender Fachartikel zur Konzeptentwicklung gibt praxisrelevante Einblicke in die Grundlagen meiner Arbeit. Bitte klicken Sie eine Überschrift an, um den jeweiligen Text aufzurufen.

 

1. Hochsensitivität und Hochbegabung

Den Begrifflichkeiten und wissenschaftlichen Fragestellungen rund um das Thema (Hoch-)Begabung und (Hoch-)Sensitivität begegnet man in Theorie und Praxis auf vielschichtige weise, wie den Phänomenen in ihrer Erscheinungsform selbst. Eine Person gilt dann als intellektuell hochbegabt, wenn sie in einem oder mehreren Bereichen über weit überdurchschnittliche geistige Fähigkeiten im Vergleich zu ihrer Altersgruppe verfügt (s. Brackmann, 2005, S.18). Die Intelligenz meint hierbei im Allgemeinen die Fähigkeit, Probleme zu lösen (sprachliche, technische, soziale, mathematische etc.) und Lösungsstrategien flexibel auf neuartige Aufgabenstellungen übertragen zu können (z.B. Bingham, 1937). Relevante Intelligenzkonzepte wurden unter anderen von Stern (1912) und Wechsler (1944) vorgelegt, in welchen es inhaltlich ebenso um die Flexibilität und Zweckmäßigkeit der zur Verfügung stehenden geistigen Mittel geht.

Der IQ (Messwert für die allgemeine Intelligenz) tritt als normalverteilte Größe auf. Definitionsgemäß bedeutet das, dass 2,2% der Bevölkerung einen messbaren IQ Wert von über 130 Punkten haben und somit als hochbegabt gelten. 68,2% (zwischen einem IQ von 85 – 115 Punkten) bezeichnet man als „normalbegabt“.  

Bewegt man sich in seiner Beschäftigung mit dem Begabungsphänomen von der rein intellektuellen Definition weg, befindet man sich schon während der Literaturrecherche schnell auf dünnem Eis. Nur wenige Autoren befassen sich mit den „Besonderheiten des emotionalen Erlebens, der Sinneswahrnehmung, der sozialen Beziehungen und der Bewältigung des Alltags“ (Brackmann, 2005, S.15) von Hochbegabten. Noch dünner wird es, wenn man auch die sogenannten überdurchschnittlich Begabten (mit einem IQ Wert zwischen 115 und 130 Punkten, immerhin 13,6%) in den Fokus der Analysen mit einbeziehen möchte. Grundlage solcher Betrachtungen, ist die Überlegung, dass höher begabte Menschen „nicht nur auf geistiger Ebene hoch ansprechbar, sondern auch auf emotionaler und sensorischer Ebene hochempfindsam sind“ (ebd., S.16).

Fakt ist, dass den Begriffen rund um das Thema Hochsensibilität in vergangener Zeit viel Aufmerksamkeit in der breiten Öffentlichkeit geschenkt wurde. Zahlreiche Ratgeber, populärwissenschaftliche Bücher und Magazine wurden veröffentlicht. Manch einer, dem verunsichernde und wertende Zuschreibungen  in der Art „Nimm dir nicht immer alles so zu Herzen.“, „Mach dir nicht immer so viele Gedanken.“, „Sei nicht so überempfindlich.“ usw. bestens bekannt sein dürften, begann sich (und ggf. seine Kinder) in den allgemein zugänglichen Beschreibungen zu entdecken.

Auch gibt es ein zunehmendes wissenschaftliches Interesse an der Erforschung „zart besaiteter“ Menschen. Dies ist dringend notwendig, da bei nicht Berücksichtigung des zugrundeliegende Persönlichkeitsmerkmals die Gefahr von Pathologisierungen (in Form von Fehl- und Doppeldiagnosen) besteht. Tatsächliche Ausprägungen psychopathologischer Auffälligkeiten können durch jahrelange Anpassungsbemühungen und der durchgängigen Erfahrung des „Andersseins“ drohen. Diese tiefgreifenden Erfahrungen führen dazu, dass ein wesentlicher Anteil der eigenen Identität nicht in die zugrundeliegende Selbstkonstruktion eingefügt werden kann. Die Ursache für das Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit wird mitunter (vergeblich) in den Tiefen des eigenen Selbst gesucht und kann sich unter Umständen auch nach jahrelanger Psychotherapie und / oder Medikamenteneinnahme nicht auflösen. Das verunsicherte Selbstkonzept dient als Nährboden für die Entwicklung psychosomatischer und stressbedingter Erkrankungen.

1.1 Highly Sensitive Persons

Das bedeutsame Konstrukt der „highly sensitive persons“ stammt von Aron und Aron (1997), welche erste Forschungsaktivitäten rund um die empirische Absicherung dieser Persönlichkeitsdisposition vorantrieben. Sie verstehen diese als „tiefe Verarbeitung von Sinneseindrücken, Tendenz zur Reizüberflutung und starke Intensität des emotionalen Erlebens, einschließlich der Gefühle anderer Menschen. Hochsensibilität kann demnach mit einem feinen ästhetischen Empfinden, einem intensiven Erleben von Intimität und Beziehungen und hoher Empathie einhergehen, jedoch auch mit schnellerer Erschöpfung und geringerer Belastbarkeit.“ (s. Heil, C., 2018, S.221).

Dabrowski (1964) verweist mit seinem Begriff der overexcitability (erhöhte Sensitivität als konstitutionelles Merkmal) auf eine nachgewiesene Empfindlichkeit des zentralen Nervensystems. Diese äußert sich in einer erhöhten Intensität bei nahezu allen Reaktionen im Sinne eines Reiz-Reaktions Schemas. Seine Theorie der positiven Desintegration geht davon aus, dass Menschen mit einem hohen Entwicklungspotenzial übererregbar sind. Dabei beschreibt er Übererregbarkeit als Zusammenspiel einer hohen intellektuellen, imaginativen, emotionalen, sensorischen und psychomotorischen Sensitivität.

Besondere Begabung scheint demnach häufig mit einer erhöhten Sensitivität einherzugehen. In der Literatur finden sich Prävalenzangaben zur Hochsensitivität (highly sensitive person) zwischen 15 und 20 % (Aron & Aron, 1997). Diese Gruppe scheint also deutlich größer als die der definitionsgemäß Hochbegabten zu sein, zumindest bei einem zugrunde gelegten Schwellenwert von 130 IQ Punkten. Wie kann das sein?

1.2 Die Bedeutung des IQ

Nun kommen wir in den Bereich von Alltagstheorien und allgemein gültigen Vorstellungen mit denen der Begriff „Hochbegabung“ über den rein statistisch definierten Begriff einhergeht. Für eine vertiefende und kritische Auseinandersetzung mit den grundlegenden Mechanismen, welche hartnäckig die eingeschränkte und geschlechterstereotypisierte Überzeugung aufrechterhält, das Hochbegabte lediglich Mathegenies oder virtuose dreijährige Pianisten seien, oder sich eine besonders empfindsame Frau „einfach mal ein dickeres Fell zulegen sollte“, empfehle ich Reichardts Buch (2018) Hochbegabt? Potentiale erkennen und fördern.

Ihrer logischen Argumentation zufolge hat „die Festsetzung des 130-IQ-Punkte-Schwellenwerts und auch der später daraus abgeleitete Begriff „Hochbegabung“ nicht das Geringste zu tun mit den außergewöhnlichen Eigenschaften, mit den Persönlichkeitsmerkmalen, die Hochbegabte aufweisen. Es ist inhaltlich schlicht nicht zu begründen, er stellt eine reine Quantifikation, also eine „Mengenangabe“ dar. (…) Doch hier wird Quantität mit Qualität gleichgesetzt (…) für viele Menschen fatal. Die weit überdurchschnittlich Begabten mit einem IQ von 115 bis 129 (…) gehören in diesem Modell nirgendwo hin, sie finden sozusagen keine „geistig-emotionale Heimat“.“ (S.32).

Die Forderung lautet also, dass neben dem reinen IQ Wert auch und vor allem in der therapeutischen Arbeit mit höher Begabten, die Eigenschaften der Persönlichkeit, die mit ebendieser einhergehen (z.B. erhöhte Sensibilität, s. oben) zu berücksichtigen sind.

Wirklich gesicherte
Befunde über mögliche Zusammenhänge hochsensitiver Merkmale bei Hochbegabten liegen aktuell (noch) nicht vor, da die Forschung zur hohen Sensitivität noch am Anfang steht und es kontroverse Diskussionen um die Definition, Messbarkeit und Abgrenzung der damit verbundenen Konstrukte gibt. Die Relevanz der vorgestellten Aspekte sollte aber zunehmende Forschungsaktivitäten bemühen und weitere Befunde in der Auseinandersetzung mit dieser Personengruppe liefern.

2. Die (hoch)begabte Persönlichkeit in der Therapie

Grundsätzlich ist die Hochbegabung als solche erstmal kein Grund eine Therapie aufzusuchen. Da sie aber als integraler Bestandteil der Person angesehen werden kann, können bei Nichtberücksichtigung bzw. angemessener Förderung diverse Schwierigkeiten auf sozio-emotionaler Ebene entstehen. Problematisch kann es für Kinder unter Umständen werden, wenn sie im gängigen Bildungssystem an ihre Grenzen stoßen, Schwierigkeiten im Beziehungsaufbau entwickeln oder als Folge von andauernder Frustration oppositionelles und / oder selbst-/fremdschädigendes Verhalten zeigen. Gerade Erwachsene, die häufig nichts von ihrer besonderen Begabung wissen, sehen sich wiederholt mit folgenden psychologischen Konsequenzen konfrontiert:

  • Empfinden einer nicht definierbaren Andersartigkeit und der Frage was mit einem nicht stimmt
  • Starke Bemühung um Anpassung zugunsten der Entfernung von eigenen Bedürfnissen und Selbstanteilen (Gefühle von Minderwertigkeit und Selbstunsicherheit)
  • Starker Wunsch danach verstanden und gesehen zu werden mit zunehmender Abhängigkeit von der Anerkennung durch Andere und Überhöhung der eigenen Leistungsansprüche


Alle genannten Aspekte können in ihrer Ausprägung zu starken Erschöpfungszuständen, emotionaler Unausgeglichenheit, der Entwicklung psychosomatischer Symptome und im schlimmsten Fall zu ernsthaften psychiatrischen Zuständen (Ängste, Depressionen, Aggressivität) führen. Die Indikation für eine ganzheitlich beraterisch-therapeutische Vorgehensweise in der Arbeit mit Hochbegabten ist demnach nicht nur als Konsequenz einer bereits eingetretenen Erkrankung zu empfehlen, sondern bereits als präventiv-psychoedukative Maßnahme als äußerst sinnvoll und vielversprechend einzuschätzen.

Die nachfolgenden Kennzeichen bieten zum Verständnis von Verhalten und Erleben besonders begabter Menschen, einige Grundlagen für konzeptionelle Überlegungen über ihre besonderen Bedürfnisse.

  • Das Gefühl des „Andersseins“
  • Hohes Denk- und Sprachtempo, vielleicht auch ein sprunghaft wirkendes, assoziatives Denken – wobei andere Menschen oft nicht folgen können
  • Sehr gutes sprachliches Ausdrucksvermögen, großer Wortschatz, oft eine „gewählte“ Ausdrucksweise
  • Große Abstraktionsfähigkeit und gutes logisches Denkvermögen
  • Ausgiebiges Reflektieren
  • Freude an kontroversen Diskussionen, kritisches Hinterfragen von Meinungen, Fähigkeit zum Perspektivwechsel
  • Die freiwillige Beschäftigung mit anspruchsvollen Themen
  • Individualismus und Nonkonformismus, ungewöhnliche Standpunkte und Anschauungen
  • Sinn für Ironie und (absurden) Humor
  • Kreative oder auch künstlerische Fähigkeiten
  • Ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden
  • Erhöhte emotionale Sensibilität
  • Ungeduld, Langeweile und Konzentrationsmängel bei monotonen Aufgaben
  • Überhöhte Selbstansprüche, Selbstzweifel, Selbstkritik, Perfektionismus
  • Besonderheiten der Sinneswahrnehmung (Empfindlichkeit gegenüber Licht, Lärm, Berührung, Geruch und anderem)

(vgl. Reichardt (2018), S.80 – 96)


Für ein therapeutisches Arbeitsbündnis mit HB kann es aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten einige Herausforderungen geben, die allerdings bei guter Sachkenntnis und unter Berücksichtigung möglicher Gegenübertragungsphänomene händelbar sein sollten. So formuliert Heil (2018): „die Begegnung mit einem hochbegabten Menschen führt einem die eigenen Grenzen vor Augen, was Gefühle von Bedrohung und Neid auslösen kann“ (S.221).

3. Was kann die psychotherapeutisch orientierte Musiktherapie in der Arbeit mit HS und HB leisten?

Grundsätzlich lässt sich eine hohe Ansprechbarkeit und Reziprozität auf kreativ- und erlebnisorientierte therapeutische Maßnahmen für eine Vielzahl der angesprochenen Personen des vorgestellten Spektrums erwarten.

Neugier (Offenheit für neue Erfahrungen), Unabhängigkeit im Denken (Autonomie) und Nonkonformismus (geistige Unabhängigkeit) sind Eigenschaften und Themen, die zum Beispiel mit der Methode der freien Improvisation optimal angesprochen werden dürften.

Alle nachfolgend aufgeführten Interventionen können im Kontakt zum Therapeuten, zum Instrument, zu der Musik oder der Gesamtheit aller Setting Variablen zum Tragen kommen.

3.1 Gesprächstherapeutische Anteile

Psychoedukative Arbeit mit Erwachsenen und / oder Erziehungspersonen: Beratung und Aufklärung zum Thema HS und HB

  • Was bedeutet dieses Persönlichkeitsmerkmal für mich / mein Kind?
  • Was für Konsequenzen ergeben sich für meinen Alltag / den Alltag meines Kindes? (Familienalltag, institutionelle Aspekte von Kindergärten und Schulen)
  • Was bedeutet es, ein Leben als HS und HB in unserer heutigen Zeit und Gesellschaft zu führen?
3.2 Tiefenpsychologisch orientierte Anteile

Der Beziehungsaspekt

Die freie musikalische Improvisation wird als Hauptmethode in der musiktherapeutischen Arbeit mit HS und HB angewandt. Das heißt, dass sich der Spielende in seinem musikalischen Ausdruck so zeigen kann, wie er ist. Er wird in seinem gesamten Wesen mit all seinen Facetten wertschätzend und bedingungslos durch den Therapeuten gesehen und angenommen. Die Beziehung zwischen Klient und Musiktherapeut gestaltet sich in erster Linie über die gemeinsam hervorgebrachte Musik und kann als Arbeitsgrundlage für ein tieferes Verständnis der eigene Selbstanteile herangezogen werden. In der Arbeit mit Erwachsenen geschieht dies durch gemeinsame Analyse- und Deutungsarbeit im Anschluss an das Erlebte. Für Kinder sind implizite Verhaltensrückmeldungen durch den Therapeuten die Grundlage für das Erleben des eigenen Selbst. Es geht also unabhängig vom Alter der Klienten um wechselseitiges Fühlen, Beschreiben und Verstehen des eigenen (musikalischen) Verhaltens. Das Gespiegelt Werden durch den Therapeuten dürfte hier der bedeutsamste Interaktionsfaktor sein, um sich selbst in seinem ganzen Wesen (neu) zu erfahren.


Der Spielraum

Die neugierigen Selbstanteile frei entfalten: Das musiktherapeutische Setting bietet viele Möglichkeiten zum freien Experimentieren um mit Genuss etwas Neues und mit allen Sinnen zu erfahren. Der Zugang zum ureigenen künstlerischen und schöpferischen Potential kann geebnet und infolge entdeckt werden.

Systematisch werden durch das therapeutische Geschehen folgende Phasen im Entwicklungsprozess des Klienten begleitet:

Selbstausdruck > Selbstempfinden > Selbsterkenntnis > Selbstverständnis

3.3 Verhaltenstherapeutische Anteile

Umgang mit sensorischer und emotionaler Reizüberflutung

Entspannungsverfahren mittels Rezeptiver Musiktherapie
Einblick in Achtsamkeitsbasierte Verfahren und Meditation


Training der Abgrenzungsfähigkeit

Die Grenzenlosigkeit zwischen dem Selbst und der Umwelt (Umgebungsbedingungen, Beziehungen) aufgrund von Reizüberflutung lernen bewusst wahrzunehmen, zu akzeptieren und sich in Folge dessen bewusst abzugrenzen


Biographiearbeit und Aufarbeitung des bisherigen Lebensweges

Für erwachsene Klienten, welche als spät entdeckte HB in die Musiktherapie kommen ist die Umbewertung der Vergangenheit unter Berücksichtigung der neu gewonnen (Selbst-) Erkenntnisse ein wesentlicher Bestandteil.


Das Angebot

Die Musiktherapie für HS und HB findet in den Räumlichkeiten von Dipl. Psych. Britta Sperling in Dülmen statt. Im Einzelfall kann über ein aufsuchendes Angebot im Umkreis entschieden werden.

„Der Unterschied zwischen den meisten anderen Menschen und mir liegt darin, dass bei mir die „Zwischenwände“ durchsichtig sind. Das ist meine Eigentümlichkeit. Bei anderen sind sie oft so dicht, dass sie nichts dahinter sehen und darum meinen, es sei auch nichts da. Ich nehme die Vorgänge des Hintergrundes einigermaßen wahr, und darum habe ich die innere Sicherheit. Wer nichts sieht, hat auch keine Sicherheit und kann keine Schlüsse ziehen, oder traut den eigenen Schlüssen nicht. Ich weiß nicht, was es ausgelöst hat, dass ich den Strom des Lebens wahrnehmen kann.“ Carl Gustav Jung (aus Trappmann-Korr (2012), S.18)

 

Literatur

Aron, E. N. & Aron, A. (1997): Sensory-processing sensitivity and its relation to introversion and emotionality. Journal of Personality and Social Psychology, 73, S. 345 – 368.

Bingham, W. (1937): Apitudes and Apitude Testing. Harper: New York.

Brackmann, A. (2005): Jenseits der Norm – hochbegabt und hoch sensibel? Die seelischen und sozialen Aspekte der Hochbegabung bei Kindern und Erwachsenen. Klett-Cotta: Stuttgart.

Dabrowski, K. (1964): Positive Disintegration. Boston, Mass.: Little Brown.

Heil, C. (2018): Psychotherapie mit hochbegabten Erwachsenen. Psychotherapeuten Journal. S. 218 – 224.

Reichardt, E. (2018): Hochbegabt? Potenziale erkennen und fördern. Irisiana Verlag: München.

Trappmann – Korr, B. (2012): Hochsensitiv: Einfach anders und trotzdem ganz normal. Leben zwischen Hochbegabung und Reizüberflutung. VAK Verlag: Kirchzarten.